Wer trägt die Verantwortung für Anordnungen?

Warum sollte ich etwas tun, das meinem besten Wissen und Gewissen widerspricht und das mit meinen Werten nicht vereinbar ist, sprich etwas, das ich ehrlichen Herzens nicht verantworten könnte?

Weil es jemand angeordnet hat, der selbst NICHT die Verantwortung dafür zu tragen hat.

Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen.

(Artikel auch als Video verfügbar => Youtube)

Jemand ordnet dir an, etwas zu tun, das du für falsch hältst.
Wenn ich zu dir sagen würde, „das nächste Mal, wenn du deinen Nachbarn triffst, hau ihm mal so richtig eine rein“, würdest du das vermutlich nicht tun. Wozu auch?

Jetzt droht dieser Jemand aber: „Wenn du meiner Anordnung nicht Folge leistest, so bestrafe ich dich, indem ich dir einen Teil deiner Lebensenergie oder Lebenszeit raube. – Auch Geldstrafe oder Freiheitsentzug genannt.
Was vorher ganz klar war, löst jetzt schon einen kleinen Zwiespalt in dir aus. Allerdings ist der schnell aus dem Weg geräumt, denn woher soll ich wissen, wann du deinen Nachbarn das nächste mal triffst.

Tja, dieser Jemand weiß das natürlich auch nicht, daher benutzt er Menschen in blauen Uniformen, um seiner Drohung eine physische Gestalt zu verleihen. Weil, seien wir uns ehrlich, von einem Papierzettel wirst du dich nicht wirklich bedroht fühlen. Maximal fühlst du dich von der Vorstellung über die möglichen Konsequenzen, die der Inhalt des Papierzettels bei dir auslöst, bedroht.
– Also vom Entzug deiner Lebensenergie bzw Lebenszeit.

Dieser Jemand ordnet also den blauen Uniformierten an, dafür zu sorgen, dass du seine Anordnungen befolgst. Vorzugsweise reicht das physische Erscheinen der Drohung aus, um dich so weit einzuschüchtern, dass du schön brav bist. Oder falls nicht, hat die blaue Erscheinung die Order, physische Gewalt bei dir anzuwenden und dadurch die Drohung zu vollziehen.
 Und zwar nicht nur die Order, sondern auch gesetzlich das Recht dazu. Das klingt jetzt schon ziemlich oag, wenn man das so sagt:
Jemand hat das Recht zugesprochen bekommen, dir weh zu tun. . . 

Aja, ebenfalls unter Androhung von Strafe und Jobverlust, falls er dieser Dienstanweisung nicht nachkommt, weil da ist ja noch diese Sache mit dem Gewissen. . .

Das Spannende an dieser Geschichte ist, dass sich alle Beteiligten vor Gericht für ihre Handlungen verantworten müssten, außer einer, der muss das nicht: Dieser Jemand, der die Anordnung gegeben hat.
Ja klar, vor seinem Gewissen muss sich jeder verantworten. Es scheint aber nicht so als wäre dieses bei so einem Jemand stark ausgeprägt. . .
Falls du dir jetzt denkst, dieses Beispiel ist komplett aus den Haaren herbeigezogen, dann denk mal 80 Jahre zurück. Ich glaub da hieß es sogar: „Schieß, oder ich schieß – und zwar in deine Richtung.“
Und falls dies schon viel zu weit weg ist, weil das ja mit der heutigen Zeit nichts mehr zu tun hat, weil wir würden das ja niemals tun, was unsere Großeltern vielleicht noch getan haben. . .

Hier ein aktuelles Beispiel:

Du bist Volksschullehrer.
Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während des gesamten Schulunterrichts ist angeordnet worden.
Du merkst selber, dass du flacher atmest, dir frische Luft fehlt und es dir nach dem Unterricht körperlich nicht gut geht.
 Auch siehst du, dass es den Kindern nicht gut geht. Du beobachtest ua verschiedene Veränderungen am Verhalten.
 Dein Herz meldet sich immer mehr zu Wort und sagt: „Das fühlt sich echt nicht gut an.“
Du beschließt zu deinem Vorgesetzten zu gehen und mit ihm zu reden. Hat nicht viel gebracht, denn seine Antwort war, dass dies nun mal angeordnet wurde und wir müssen jetzt das Beste daraus machen.

Am Nachhauseweg klopft dein Herz weiterhin bei dir an. Es lässt dir keine Ruhe. Deshalb setzt du dich hin und fängst selber an, dich schlau zu machen. Vielleicht findest du ja Informationen, mit denen du dein Herz beruhigen kannst, dass dies ja nicht so schlimm ist.

Du entdeckst eine Messung bzgl des CO2-Wertes unter der Maske.1 Hm, nach ein paar Atemzügen ist dieser bereits über die Grenzwerte, die an Arbeitsplätzen erlaubt ist. Das hättest du dir nicht gedacht, dass das soo schnell soo hoch ist. Das ist ja richtig bedenklich.

Okay, aber dann wird der Nutzen der Maske den möglichen Schaden bei weitem übersteigen. . . du findest:

Laut WHO konnte noch keine Übertragung von asymptomatischen Fällen nachgewiesen werden2 und die, die gesund sind, sind ja gesund und können somit auch nichts übertragen und die, die krank sind, sind eh daheim.
Selbst der Lauterbach sagt, dass die Alltagsmasken für die Aerosol-Übertragung nix bringen.3
Und laut Allerberger hatte das Tragen der Masken bisher keinen Einfluss auf das Infektionsgeschehen gehabt.4

Schaß. Nix mit Herz beruhigen.
Was machst du jetzt?

Dein bestes Wissen und Gewissen sagt jetzt eindeutig, dass du das nicht weiterhin verantworten kannst.
Da du aber noch nicht weißt, wie du damit umgehen sollst, gehst du „ganz normal“ zur Arbeit und hältst dich an die Vorschriften.
So weit so gut. Und jetzt kommt’s:
Ein Kind in deiner Klasse will aufs Klo gehen und am Weg dorthin wird es aufgrund der CO2-Rückatmung plötzlich bewusstlos und fliegt mit dem Kopf so blöd an eine Tischkante. . . Das Geräusch wirst du dein Leben lang nicht mehr vergessen.

So, wer ist jetzt dafür verantwortlich?

Während des Unterrichts bist du für das Wohl der Kinder verantwortlich. Aber nachdem du dich ja korrekt an die Vorschriften gehalten hast, bist du aus dem Schneider. Genauso wie dein Vorgesetzter und deren Vorgesetzter, weil die haben sich ja auch vorschriftsmäßig verhalten.
Bleibt also nur mehr der über, der es angeordnet hat. In diesem Fall tadaa, nein, nicht der Gesundheitsminister, der im Maßnahmengesetz dazu ermächtigt wird, solche Verordnungen zu erlassen, sondern der Bildungsminister hat dies getan. Aber ist ja sowieso egal, ob der Nationalrat ein Gesetz geschrieben hat, das auch den Bildungsminister dazu ermächtigt oder nicht, denn laut Artikel 57 (1) B-VG 5

dürfen die Mitglieder des Nationalrates wegen der in Ausübung ihres Berufes geschehenen Abstimmungen NIEMALS verantwortlich gemacht werden. Wegen der in diesem Beruf gemachten mündlichen oder schriftlichen Äußerungen dürfen sie nur vom Nationalrat verantwortlich gemacht werden; dies gilt nicht bei behördlicher Verfolgung wegen Verleumdung oder wegen einer nach dem Bundesgesetz über die Informationsordnung des Nationalrates und des Bundesrates strafbaren Handlung.

– also wenn der eine über den anderen schlecht redet oder was ausplaudert, das die Öffentlichkeit net wissen soll.

Aber wer ist dann dafür verantwortlich?

Das kann ja nicht sein, dass ein Kind etwas tut, das wir Erwachsene von ihm verlangen, dadurch Schaden erleidet und keiner übernimmt die Verantwortung?!
Die juristische Antwort lautet: Bei der Republik könnten dann die Eltern schon Rechtsansprüche geltend machen.
Ja, aber das sind ja wir. Richtig.

Also, wer ist jetzt dafür verantwortlich?

Ja, Du, genauso wie ich, genauso wie jeder andere – außer er ist Mitglied des Nationalrates.

Jeder, der entgegen seinem besten Wissen und Gewissen handelt.
Jeder, der nur seinen Job macht.
Jeder, der sich lieber raus hält.
Jeder, der wartet, dass es jemand anderer zuerst macht.
Jeder, der froh ist, dass er davon noch nicht betroffen ist.
Jeder, der eh schon ein schlechtes Gewissen hat – das würde theoretisch auch auf die Mitglieder des Nationalrates zutreffen.

Und ausnahmslos JEDER muss sich am Ende des Tages selbst in den Spiegel schauen.
Das gute daran: Die Entscheidung, wen du am Abend im Spiegel sehen möchtest, liegt ganz allein bei dir 🙂

Entscheide weise, denn es ist dein Leben und deine Verantwortung!

Nachtrag zur Verantwortung eines Lehrers:
Ich weiß nicht unter welchen Umständen die Gerichte für einen fahrlässigen Tatbestand entscheiden würden. Also wenn gerichtlich jemand dafür verantwortlich gemacht wird, dann vorzugsweise die letzte Person in der Befehlskette, die tatsächlich ausführende Person.

1) Messung der CO2-Werte: https://www.wochenblick.at/sachverstaendiger-beweist-live-co2-werte-unter-masken-gesundheitsschaedlich/
2) WHO – keine Übertragung bei asymptomatischen Fällen nachgewiesen: https://www.youtube.com/watch?v=pqwudnuZZxY
3) Lauterbach – Masken verhindern nicht die Aerosol-Übertragung: ab min 30:05 – https://www.youtube.com/watch?v=qas8pE5N_iQ
4) Allerberger – Masken hatten keinen Einfluss auf das Infektionsgeschehen: https://www.tt.com/artikel/30742756/experten-und-unternehmer-einig-kein-beleg-fuer-maskenpflicht
5) Artikel 57 (1) B-VG: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10000138

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